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Politisch (un)korrekter Ladendiebstahl und seine medialen Folgen

Beim Shopblogger Björn Harste ist mal wieder geklaut worden. Naja, nicht ganz, diesmal blieb es beim erfolglosen Versuch. Wie so häufig hat Björn auch diesmal seinem Ärger über Täter oder Tat in Luft gemacht und darüber gebloggt. Und weil bei Björn so häufig geklaut wird, hat sein Blog eine eigene Rubrik "Bösewichte".

Wer beim Shopblogger etwas häufiger mitliest, der wird sich erinnern, daß Björn manchmal Angaben zu den Tätern macht und seinen Lesern verrät, ob es sich um Erwachsene oder Jungendliche handelt, ob es Männer oder Frauen sind, (bis dahin gewesene) Stammkunden oder Laufkundschaft. Manchmal erfahren wir auch, ob Björn die Täter der örtlichen Drogenszene zuordnet, oder ob es Inländer oder wie in diesem Fall um Ausländer handelt.

Moment mal, darf man eigentlich noch "Ausländer" sagen? Also ohne, daß sich jemand (künstlich) auf den Schlips getreten fühlt? Und nun wird das Eis dünn. Bei Kriminellen wird der Unterschied zwischen Inländern und Ausländern schnell politisch, entsprechend (unsachlich) wird dann gerne diskutiert. Fangen wir also erstmal allgemein an.

Ein Inländer ist, wir ahnen es, ein Mensch, der die jeweilige Staatsangehörigkeit des Landes , aus dessen Sicht man die Situation betrachtet, besitzt. In Deutschland bin ich Inländer, im Rest der Welt gelte ich als Ausländer. Wer hierzulande also Ausländer ist, hat eine andere als die deutsche Staatsangehörigkeit. (Staatenlose, also Menschen ohne Staatsangehörigkeit, lassen wir außen vor.)

Ob jemand Inländer oder Ausländer ist, wird, je nach wissenschaftlicher Disziplin oder politischer Einstellung, mehr oder weniger gerne unterschieden:

Die Wirtschaftswissenschaftler unterscheiden in der volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung genau zwischen Inländern und Ausländern und deren Anteilen am Wirtschaftsprodukt. Das Bruttoinlandsprodukt ist etwas anderes als das Bruttoinländerprodukt, Wirtschaftsleistungen von im Inland lebenden Ausländern oder im Ausland lebenden Inländern sind zwei paar Schuhe. Weitere Ausführungen dazu erspare ich mir.

Das Thema Verbrechen und Verbrecher ist ein besonderes heißes Eisen, je nach politischer Einstellung sind Ausländer per Definition immer die besseren Menschen und nie kriminell und wenn doch, dann nur aus Not oder durch Mißverständnisse oder Ausländer sind krimineller als Inländer, weil sie eben Ausländer sind. Natürlich halten beide Ansichten keinerlei ernsthaften Überprüfung statt. Ausländer sind Ausländer und Inländer sind Inländer. Punkt. Tief durchatmen.

Vergleicht man die nackten Zahlen in der Kriminalitätsstatistik, so tappt man in die erste Falle, denn bestimmte Delikte können Inländer nicht begehen. Jeder Staat kann unterschiedliche Spielregeln für Inländer und Ausländer erlassen, und Vorschriften erlassen, die nur für Ausländer gelten, als Inländer kann man nicht dagegen verstoßen. Nun kann man darüber diskutieren, ob Staaten zwischen Inländern und Ausländern unterscheiden sollten, aber das müssen die (hoffentlich demokratisch gewählten) Regierungen der jeweiligen Staaten entscheiden.

Gibt es Spezialvorschriften für Ausländer (in Deutschland das Ausländerrecht), dann muß man Verstöße gegen diese Delikte abziehen, will man nicht Äpfel mit Birnen vergleichen. Und wenn dann x Prozent Ausländer x+y Prozent aller Straftaten begehen, dann ... dann wird’s interessant. Denn nicht die Tatsache, daß jemand Ausländer ist, macht ihn per se krimineller als einen Inländer. Dann muß man auch noch Altersstrukturen von Inländern und Ausländern vergleichen, bestimmte Delikte werden eher von Männern als von Frauen begangen (darf man das eigentlich noch sagen?), andere Delikte eher von Tätern der Altersgruppe 15-30 als von der Altersgruppe 50+ und so weiter.

Und wenn man dann immer noch feststellt, daß Ausländer irgendwie stärker vertreten sind, dann sollte man sich fragen, warum das so ist. Leben Inländer und Ausländer unterschiedlich und welche Auswirkungen hat das auf die Kriminalität? Wir erkennen, daß wir uns, auch ohne den Begriff "Parallelgesellschaft", auf ein weites Feld begeben.

Hat sich Björn in seinem Artikel im Ton vergriffen? Mit Sicherheit. Muß man sich deswegen so aufregen, wie es der geschätzte Blogger-Kollege Besim tut? Ich habe den Eindruck, daß beide Artikel aus Wut und Verärgerung entstanden sind. Das ist zwar nachvollziehbar, wird aber der Situation nicht gerecht.

Bedenken wir, daß am Anfang der Ursachenkette, die zu Björns Artikel führte, der Diebstahlversuch zweier junger Männer stand, die (zufällig oder nicht) Ausländer sind (oder als solche wahrgenommen wurden), ohne deren Tun wäre der fragliche Artikel nie entstanden. Und was wäre, hätte sich Björn über einen deutschen Junkie beklagt? Darf man eigentlich noch Junkie sagen oder bekommt man dann Ärger vom Bundesverband der ehrlichen Drogenkriminellen e.V.?

Wort des Tages

Anruf einer alten Freundin. Sie schüttet mir ihr Herz und ihre Seele aus und läßt mich nicht zu Wort kommen. Das paßt, denn ich bin dermaßen erkältet (Vielen Dank an die kleine Bazillenschleuder), daß ich kaum sprechen kann. Eigentlich kann ich überhaupt nicht sprechen, was ihr aber nicht auffällt.

Sie erzählt und erzählt und beklagt sich bitterlich darüber, daß ihr ein Strolch (ich wollte es nett formulieren) das Herz gebrochen habe. Irgendwann sinniert sie darüber, daß sie manchmal lieber ein Herz aus Plastik habe und damit sicher vor Herz-Schmerz sei. Die Erkenntnis kommt jedoch recht schnell:
Ein Plastik-Herz ist doch wie Silikon-Titten, auf den ersten Blick vielleicht ganz nett, aber es ist Betrug an sich selbst (und an allen anderen). Und außerdem ist es einfach nicht echt.
Da ich eh nicht sprechen konnte, hatte ich dem nichts entgegenzusetzen, freue mich aber über die Inspiration zum Wort des Tages.

Sei sicher, liebe Anruferin, auch wenn es jetzt schmerzt, es wird wieder besser, denn echte Herzen heilen mit der Zeit.

Auf der Straße nach Süden - Wenn es im Auto plötzlich riecht

Wenn das eigene Auto währen der Fahrt plötzlich komisch riecht, dann sollte man darauf achten, was einem der Geruch sagen will, vielleicht ist ja gerade etwas kaputtgegangen oder das Auto fängt während der Fahrt Feuer.

Wenn das Auto jedoch plötzlich nach frischem Kaffee duftet, dann fährt man gerade Auf der A1 an Jacobs bei Bremen vorbei. Sehr angenehmer Geruch.

Süddeutsches Kaltblut

Nach billigen Katzenbildern oder Cow-Content mit perfektem Out-of-bed-Look wollte ich mal süddeutsche Kaltblüter oder österreichische Rinder präsentieren, doch leider erwies sich der Pinzgauer, den ich gestern in meiner beschaulichen hanseatischen Puppenstube stehen sah, weder als ein Vertreter der gleichnamigen Pferderasse noch als Rindvieh sondern als kleines Militärfahrzeug österreichischer Provenienz. Meine Einkaufsbegleitung hatte es leider ein wenig eilig, so daß ich leider kein Bild davon machen konnte.

Nach erledigten Weihnachtseinkäufen, war der (hierzulande seltene) Hingucker leider nicht mehr da, so daß es keine Bilder gibt. Jedenfalls nicht hier sondern bei der Wikipedia.

Was lernt uns das? Nächstes mal einfach mit der Kamera draufhalten und die Chance ergreifen, solange sie sich bietet. Werde ich auch so machen, versprochen!

Cat-Content zieht immer

Ich weiß, niedliche Katzenbilder sind ein billiger Trick, aber bei dieser Mietze konnte ich nicht nein sagen.

Das Frollein lief mir heute über den weg und war sehr zutraulich. Ich glaube, sie wollte nur ins Blog...

Pille für den Mann

Natürlich gibt es sie, die Pille für den Mann:

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