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Eben gelesen: Lothar-Günther Buchheim - "Das Boot" - "Die Festung" - "Der Abschied"

Über Lothar-Günther Buchheim und seine Romane "Das Boot", "Die Festung" und "Der Abschied" ist viel geschrieben worden, ich will den vielen Rezensionen keine weitere hinzufügen.

Ein Freund schenkte mir einen Bücherwürfel aus diesen drei Romanen und insgesamt 2.600 Seiten zum Geburtstag und erfüllte mir damit einen langersehnten Wunsch. Ich hatte alle drei Romane bereits gelesen, aber nie in einem Rutsch, und als ich von der Box mit den drei Taschenbüchern erfuhr, wuchs in mir der Wunsch, sie mein Eigen zu nennen.

Zur Einstimmung las ich "Das Boot". 600 Seiten Taschenbuch, die spannend sind und sich schnell lesen. "Die Festung" überraschte mich. Das Buch ist nur wenig dicker als "Das Boot", enthält aber 1.450 Seiten. Mein Lesezeichen kämpfte sich so langsam durch die Seiten aus besonders dünnem Papier, wie ich mich durch den wahnwitzigen Stoff des Romans. "Der Abschied" lies sich mit seinen 550 Seiten in wenigen Nächten. Vorhin habe ich die Romantrilogie beendet und wieder im Bücherschrank verstaut.

Auch wenn sich Buchheims Romane nicht nebenbei lesen, wie manch anderes Werk, ich habe jede Stunde des Lesens genossen und freue mich darauf, diese Bücher irgendwann wieder zu lesen.

Und noch einen herzlichen Dank an den Freund, der mir diese Bücher schenkte.

Eben gehört: Die Antwort - "Hier" und "#1"

In den Tiefen von Plattenschränken finden sich manchmal fast vergessene Schätze, die nur darauf warten, wiederentdeckt zu werden. So erging es mir auch diese Tage, als ich zwei CDs von der Gruppe "Die Antwort" fand. Ich kramte in meinen Erinnerungen: "Die Antwort" machte in den frühen 90er Jahren erfrischende Rockmusik mit intelligenten und witzigen deutschen Texten.

Heute, 15 Jahre später, ist die Gruppe längst aufgelöst, aber die Musik hat weder Kraft noch Frische eingebüßt und wird auch beim mehrmaligen Anhören nicht langweilig.

Angenehm ist auch, daß es den Musikern gelingt, ihre Stücke knackig kurz zu halten, selten dauert der Musikgenuß länger als drei Minuten, kein Stück erreicht auch nur die Grenze von vier Minuten.

Das Album "Hier" enthält 13, das Album "#1" sogar 14 Stücke. Fast alle Stücke gefallen mir sehr gut. Nur insgesamt drei Stücke bekämen von mir ein "geht so" als persönliche Wertung. Bei heutigen CDs dürfte das Verhältnis eher umgekehrt sein, da hilft auch nicht sie Suche nach dem "Superstar".

Killing me softly - Nachtrag

Die Organisation "Human Rights Watch" veröffentlichte eine Studie, derzufolge die Todesspritze dermaßen grausam ist, daß Tierärzte sie als zu grausam ablehnen.

Auch bei Spiegel Online nachzulesen.

Todesstrafe? Abschaffen!

Beim Fußball "rasiert" werden -- neuer Preisrekord bei Rasiergel

Deutschland kommt wohl so langsam ins Fußballfieber. Oder ist es schon der Fußballwahn? Immer mehr Produkte oder Dienstleistungen, die mit irgendwelchen Hinweisen auf die kommende Weltmeisterschaft beworben werden. Ich weiß ja nicht, wie es Euch dabei geht, aber mich nervt es schon jetzt, so knappe zwei Monate vor dem Ereignis.

Noch mehr nervt mich aber, daß Industrie und Handel versuchen, aus irgendwelchen Sonderserien ordentlich Profit zu schlagen. Beim Einkauf in einem Supermarkt sah ich heute dieses hier.


Etwas schlecht zu erkennen, aber eine 200ml-Dose Rasiergel soll nun 4,49 Euro kosten. Neuer Rekord.

Und dabei habe ich mich erst neulich über einen Preis von 3,49 Euro pro Dose aufgeregt.

Sex sells -- Wie "flat" sind Flatrates?

Ich stehe an einer roten Ampel, mein Blick fällt auf eine Plakatwand. Dort räkelt sich "Alice" leicht seitlich auf dem Bauch liegend und ist nur mit etwas rotem Schleifenband verhüllt. Sie wirbt für irgendwas mit Telefon und Internet und mit Flatrate und so.

Die Ampel ist noch so rot wie das Band, mit dem ihre Blöße (vor mir) verborgen wird und meine Gedanken schweifen ab. Wieso muß man bei Telefon und Internet mit kaum verhüllten Frauenkörpern werben? Na klar, Sex sells. Viele Produkte lassen sich mit Sex eben besser an den Mann bringen.

Aber wenn schon Werbung mit Sex, dann bitte anständig unanständig. Bei Werbung für eine Flatrate dann bitte entsprechend sehr kurvige Frauen, vielleicht mit dem Spruch: "Das Einzige, was bei mir flach ist, ist meine Flatrate".

Aber mal im ernst, sind wir schon soweit, daß man selbst Telefon und Internet mit mehr oder weniger nackter Haut verkaufen muß? Bei Werbung für Körperpflegeprodukte oder Unterwäsche kommt man an mehr oder weniger bekleideten Körpern nicht vorbei. Aber bei Telekommunikation?

Nein, ich bin kein religiöser Fundamentalist, der beim Anblick einer unverschleierten Frau gleich Angst vor der Sünde hat, aber muß man wirklich alles mit Sex bewerben? Werde ich meine Bank wechseln, weil die XYZ-Bank mit Sex wirbt? Kaufe ich die Milch der Marke ABC, weil statt glücklichen Kühen auf der Verpackung nun vollbusige Frauen abgebildet sind? Natürlich nicht.

Vielleicht sollte ich deswegen auch nicht zu Alice wechseln. Und wenn das nächste mal die Zeugen Jehovas Vertreter von Alice bei mir an der Tür stehen, dann werde ich betreten gucken und ihnen erklären, daß ich nicht Kunde bei Firmen werde, deren Werbung ich für sexistisch und frauenverachtend halte und mir dabei jedes Grinsen verkneifen.

Und ich werde über deren Reaktion berichten, versprochen.

Umgang mit Religion

Vor ein paar Monaten druckte eine Zeitung in Skandinavien ein paar Karikaturen ab, die sich mit dem Aussehen des Propheten Mohammed beschäftigten. Monate(!) später entrüstete sich dann die muslimische Welt über diese Blasphemie. Die Demonstrationen wirkten auf den westlichen Beobachter merkwürdig ferngesteuert, Botschaften wurden angezündet, während die örtlichen 'Sicherheitskräfte' tatenlos zusahen, Sprechchöre forderten Tod und Verderben für alle Ungläubigen. Semper idem.

Im Westen wurde die Aufregung nicht verstanden, geht man hierzulande doch relativ liberal mit Religionen um. Pressefreiheit gilt uns ebensoviel wie Religionsfreiheit, und intolerant sind bekanntlich nur die anderen, die im religiösen Mittelalter leben.

Wie liberal man hierzulande mit der Religionsfreiheit umgeht, sehen wir dieser Tage. Der Fernsehsender MTV hat eine Zeichentrickserie namens "Popetown" im Programm, in der Papst und Vatikan gehörig veralbert werden. Und schon ereifern sich hierzulande katholische Menschen und laufen Sturm gegen diese "Verhöhnung christlichen Glaubens".

Äh wie war das noch? Wenn sich irgendwer über den Propheten lustig macht, dann ist das okay, aber wehe, es trifft den Papst? Offenbar haben wir auch hierzulande ein Problem mit religiösen Fundamentalisten, aber nicht nur mit muslimischen.

Und während ich diese Zeilen schreibe, hält sich Gott bestimmt den Bauch vor Lachen. Falls er beim Anblick dieser Kleingeistigkeit nicht das Heulen bekommt.